Joerg Staudacher

Best Teacher in Sales 2019

Auszeichnung Best Teacher in Sales 2019: John Charles Innerhalb des MAS Sales Excellence an der HWZ ist John Charles (Head of Sales at Swiss Post) als Best Teacher in Sales 2019 ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Denkwerkstatt Sales Excellence am 25.09.2020 statt. Zitate der Studierenden belegen seinen grossartigen Unterricht: Genau wegen solcher Unterrichtstag habe ich den Kurs gebucht – mega! John war der Hammer, seine Praxisbeispiele absolut wertvoll. Der Kurs war super spannende und man hat gemerkt, dass John Freude am Unterrichten hatte und eine sehr grosse Fachkompetenz aufweisst. John, sowie allen anderen Dozierenden gebührt grosser Danke für ihr grosses Engagement. Sie garantieren einen optimalen Praxisbezug und geben den Studierenden des MAS Sales Excellence wertvolle Einblicke in die Welt des Verkaufs und Vertriebs. Merci! Bisherige Preisträger 2018 – Jan Malmström

Best Teacher in Sales 2019 Weiterlesen »

Denkwerkstatt Sales Excellence 2020

Am 25.09.2020 wurde die erste Denkwerkstatt Sales Excellence 2020 in Zusammenarbeit zwischen der HWZ und CustomersX durchgeführt. Dabei wurden die Ziele verfolgt, dass Thema Sales Excellence stärker in der Praxis zu verankern, den Studierenden, Dozierenden und externen Interessierten eine Austauschplattform zu bieten sowie den besten Dozenten im Sales 2019 auszuzeichnen. Nach einem kurzen Einstieg zum Sales Excellence-Modell der HWZ und die zentralen Erfolgsfaktoren stellte Marc Baumgartner – CEO Würth Schweiz – Möglichkeiten der Digitalisierung des persönlichen Verkaufs vor. Im Anschluss entstand eine intensive Diskussion darüber, warum nicht mehr Unternehmen solche Möglichkeiten im Verkauf nutzen. Anschliessend ging Eric Jackson – VP Business Development ptc – auf die Veränderungen vom Produktverkauf zum Eco-System-Verkauf ein. Auch hier ergaben sich viele spannende Fragen. Jeder Teilnehmende konnte sich dann für einen der vier Workshops zu der jeweiligen Sales Excellence-Dimension eintragen. Im Rahmen der jeweiligen Gruppe wurden die zentralen Erfolgsfaktoren diskutiert und mögliche Lösungsansätze zur Verbesserung vorgestellt. Dabei wurde offensichtlich, dass Informationsmanagement und Change-Management zentrale Elemente einer erfolgreichen Transformation sind. Dies zeichnet das Sales Excellence-Modell der HWZ aus, das im Besonderen auf den Punkt der Transformation eingeht bzw. betont. Durch die Interaktion mit den jeweiligen Workshopteilnehmenden wurde erreicht, dass die Denkwerkstatt Sales Excellence 2020 das Thema Sales Excellence greifbar macht. Abschliessend wurde der beste Dozierende im Sales 2019 ausgezeichnet. Dazu mehr an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt. Wir danken der HWZ für das neue Videostudio sowie der professionellen Unterstützung. Die digitale Umsetzung ermöglichte die Durchführung in einer herausfordernden Zeit. Darüber hinaus danken wir allen Teilnehmenden für das Interesse und die intensive Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg bei der Verbesserung der Sales Excellence im eigenen Unternehmen. Am 04.03.2021 findet die Denkwerkstatt Kundenorientierung statt, die mit gleicher Zielsetzung das Thema Kundenorientierung greifbar machen soll.

Denkwerkstatt Sales Excellence 2020 Weiterlesen »

Kundenwert 2020

Warum es sich lohnt den Kundenwert 2020 zu kennen von Christoph Chischè «Das ist ein sehr guter Kunde» oder «das ist einer unserer besten Kunden». Typische Aussagen, welche tagtäglich in Unternehmen zu hören sind. Aber ist dieser Kunde so gut oder so wichtig wie es sich der Verkäufer vorstellt? Auf welchen Kriterien stützen sich solche Aussagen? Während mancher Kunde ein profitabler Umsatzmotor ist, geben sich andere Kunden mit gelegentlichen Käufen zufrieden. Kundenwert 2020 ist ein zentrales Fundament für eine kundenorientierte Unternehmensführung. Kundenwertmodelle helfen Unternehmen dabei, die attraktiven von den weniger attraktiven Kunden zu unterscheiden und geben ein wichtiges Indiz, bei welchen Kunden sich ein erhöhter Arbeitsaufwand lohnt. Mithilfe solcher wertvollen Informationen können Kosten für Marketing und Vertrieb nachhaltig und ertragsbringend eingesetzt und partnerschaftliche Kundenbeziehungen aufgebaut werden. Doch welches Kundenwert-Modell passt am besten zu meinen Unternehmen? Um diese Frage zu beantworten, gilt es, mehrere Faktoren zu berücksichtigen. In erster Linie erfolgt die Bestimmung des Kundenwerts auf den vorhandenen Kundenstammdaten. Um den Wert des Kunden zu berechnen, ist die Qualität der Kundendaten und Kennzahlen immens wichtig. CRM-Systeme können hierbei einen wichtigen Beitrag leisten – die Bereitstellung der entsprechenden Datenqualität bleibt aber eine wichtige Aufgabe von Vertrieb und Marketing. Es gibt mehrere Arten, um den Kundenwert 2020 zu messen, welche im Folgenden kurz beleuchtet werden. Eindimensionale Kundenwertanalyse:Bei der eindimensionalen Kundenwertanalyse werden Kunden nach nur einem Kriterium unterteilt. Typischerweise handelt es sich hierbei um den Umsatz oder den Deckungsbeitrag. Diese Kriterien spiegeln meist die Vergangenheit oder den IST-Zustand wider. Eindimensionale Kundenwertanalysen sind in der Regel einfach im Handling und bieten eine enorme Steigerung hinsichtlich der Transparenz im Kundenstamm. Mehrdimensionale Kundenwertanalyse:Die mehrdimensionale Kundenwertanalyse kombiniert mehrere Kriterien. Die Perspektive ist hier in die Zukunft gerichtet. Die Kombination aus quantitativen und qualitativen Daten hilft dabei, Kundensegmente zu bilden, um darauf basierend eine massgeschneiderte Marktbearbeitung festzulegen. Solche Erkenntnisse ermöglichen es mittelfristig, dass sich Unternehmen dank einer optimalen Marktbearbeitung einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Methoden der Kundenbewertung ABC-Analyse:Die populärste Methode in der Praxis zur Bestimmung des Kundenwerts ist die ABC-Analyse. Das Verfahren hierarchisiert Kunden hinsichtlich der Wichtigkeit und der Abhängigkeit für ein Unternehmen. Kunden der Kategorie A – welche typischerweise 80% des Umsatzes ausmachen sind für Unternehmen von existentieller Bedeutung und haben dies zufolge einen grossen Kundenwert 2020. Kunden der Kategorie C haben eine geringere Bedeutung für ein Unternehmen. Die ABC-Analyse stützt sich auf exakt berechenbare Zahlenwerte wie den Umsatz oder den Deckungsbeitrag. Für die Einteilung der Kunden eignet sich besonders das Pareto-Prinzip. Grafisch kann die Verteilung anhand der Lorenzkurve erfolgen. Die Steigung der Kurve zeigt das Ausmass der Umsatzkonzentration.Pro: Einfache und schnelle Anwendbarkeit Übersichtliche und grafische Darstellung der Ergebnisse möglich Reduzierung der Komplexität bei grossen Datenmengen Effiziente Zuteilung der Ressourcen Contra: Ausblendung von Entwicklungspotenzialen, da nur der IST-Zustand widergespiegelt wird. Es braucht deswegen zusätzlich eine Identifikation und Beurteilung von potenziellen Kunden und Beeinflussern (wie z.B. Planer und Architekten in der Bauzulieferindustrie) Grobes Raster, Details innerhalb der Klassen werden ausgeblendet Kundenerfolgsrechnung:Eine weitere, oft in der Praxis verwendete Methode den Wert eines Kunden für ein Unternehmen zu bestimmen, ist die Kundenerfolgsrechnung. In der Kundenerfolgsrechnung wird der Beitrag eines einzelnen Kunden zum Unternehmensergebnis gemessen und auf diesem Weg seine Profitabilität ermittelt. Das detaillierte Erfassen der Kosten einer Kundenbeziehung spielt bei dieser Methode eine entscheidende Rolle. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Kosten dem Kunden zugeordnet werden können. Folglich werden die Kosten dem Umsatz abgezogen, um den Deckungsbeitrag des Kunden zu erhalten.Pro: Höchste Transparenz bzgl. finanziellem Kundenwert Klare Entscheidungsgrundlage für strategische Entscheide Contra: Relativ aufwändige Methode, die neben der Mitarbeiterdisziplin auch den Einsatz von geeigneten ERP- und CRM-Systemen bedingt Analog zur ABC-Analyse muss auch bei der Kundenerfolgsrechnung eine passende Systematik für potenzielle Kunden und Beeinflusser entwickelt werden Scoring-Modelle (Nutzwertanalyse):Die Nutzwertanalyse ist eine transparente Methode den Wert bzw. die Priorität eines Kunden, anhand von qualitativer und quantitativer Beurteilungsparameter zu bestimmen. Zu den quantitativen Kriterien, welche bei der Nutzwertanalyse zum Einsatz kommen zählen unter anderem der Kundenumsatz, der Kundendeckungsbeitrag oder das Kundenpotenzial. Das Entwicklungspotenzial, das Weiterempfehlungspotenzial, die Kundenzufriedenheit oder das Kooperationspotenzial stellen Beispiele für qualitative Parameter dar. Jedes Kriterium wird in einer Bewertungsskala hinterlegt und anschliessend mit einem Gewichtsfaktor versehen. Der Gesamt-Score wird durch Addieren der Punkte ermittelt. Je höher die Gesamtpunktzahl eines Kunden ausfällt, desto grösser ist dessen Wert für Ihr Unternehmen.Pro: Individuelle Auswahl und Gewichtung der Bewertungskriterien Mehrdimensionale Abbildung des Kundenwerts Hohe Einsetzbarkeit und flexible Anpassungsfähigkeit – gerade auch für Beeinflusser und weitere, in Vertrieb und Marketing relevanten Stakeholdern Contra: Sehr subjektiv bezüglich der Gewichtung und der relevanten Kriterien – die Erarbeitung von klaren, möglichst quantifizierbaren Kriterien ist unabdingbar Analyse ist zeit- und arbeitsintensiv – eine Unterstützung seitens Innendienst, Marketing und Finanzen ist zu empfehlen Nur bedingt anwendbar für grossen Kundenstamm – denkbar ist die Anwendung des Scoring-Modells nur für A-Kunden und besonders wichtige Potenzialkunden Customer Lifetime Value:Soll der Investitionsaspekt und Lebenszyklus der Kunden bei der Kundenbewertung im Vordergrund stehen, so bieten sich Customer Lifetime Value Modelle (CLV-Modelle) an. Der Customer Lifetime Value (CLV) beschreibt den Deckungsbeitrag, den ein Kunde während eines gesamten «Kundenlebens» realisiert, diskontiert. Mithilfe des Customer Lifetime Value lassen sich daher profitable von unprofitablen Kunden unterscheiden. Diese Erkenntnis ist besonders bei der Budgetplanung, für die Kundenakquise, das Kundenmanagement und das Marketing sehr hilfreich. Der Customer Lifetime Value lässt sich mithilfe von verschiedenen Formeln und Modellen berechnen. Das klassische Modell richtet sich nach der Kapitalwertmethode. Bei dieser Methode wird unter anderem die erwartete Dauer der Kundenbeziehung, die kundenspezifischen Marketing- und Vertriebsaufwendungen oder die Abnahmeprogrosse berücksichtigt.Pro: Mehrdimensionale Abbildung des Kundenwerts Einschätzung zukünftiger Wert des Kunden Genauere Kalkulation von Kosten und Budgets Contra: Berechnung basiert auf Schätzungen Aufwändige und komplexe Methode Kundenportfolioanalyse:Eine Weiterentwicklung des Kunden-Scorings stellen Kundenportfolios dar. Entwickelt wurde die Portfolioanalyse ursprünglich von der Boston Consulting Group (BCG) und diente der strategischen Geschäftsbereichsplanung. Die Darstellung eines Kundenportfolios beim BCG-Modell hat dabei zwei Dimensionen, die zum einen die Anbieterposition des Unternehmens bei einem Kunden und zum anderen die Attraktivität der Kunden abbilden. Nach einer detaillierten Bewertung der einzelnen Kriterien, ergeben sich vier Kundenkategorien, die Starkunden, die Fragezeichenkunden, die Ertragskunden und die Mitnahmekunden, welche in einer 4-Felder Matrix dargestellt werden. Die gewonnen

Kundenwert 2020 Weiterlesen »

E-Commerce B2B 2020

E-Commerce B2B 2020 von Simone D’Amato Seit 2020 sind mehr als 50% der Schweizer Bevölkerung Digital Natives. Das B2B-Onlinehandels-Umsatzvolumen wird auf 28.5 bis 47.5 Milliarden Franken geschätzt. 60% der B2B Käufer möchten im ersten Schritt nicht mit einem Verkäufer sprechen. Die Marktplätze werden an Bedeutung gewinnen. Das sind nur einige von vielen Facts, die auf die Wichtigkeit vom E-Commerce B2B 2020 hinweisen. Die Digitalisierung bringt aber nicht nur Chancen mit sich. Die Gefahr vom Kontrollverlust über die Customer Experience ist permanent. Um das zu verhindern, dürfen nicht Technologien, sondern Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt stehen. In einer erfolgreichen Umsetzung ist Digitalisierung keine Abteilung, sondern ein zentraler Bestandteil vom kompletten Ökosystem. Um herauszufinden, welche Touchpoints potentielle Kunden nutzen, in welcher Phase – total 5, Awareness, Interest, Evaluation, Purchase und Service – welche Informationen gewünscht sind und um schlussendlich die Produkte und Dienstleistungen entsprechend anpassen zu können, wird eine sogenannte Customer Journey empfohlen. Das Erkennen der Kundenbedürfnisse erlaubt ein optimiertes Leadmanagement. Leadmanagement fasst alle Prozesse und Massnahmen zur strategischen Kundengewinnung zusammen. Ein wichtiger Aspekt bei der Kundengewinnung, speziell im E-Commerce B2B 2020, ist der Content. Anders als im Offline-Vertrieb erkennt man Online nicht sofort, in welcher Phase der Customer Journey sich der Kunde oder potentielle Kunde befindet. Aus diesem Grund ist es wichtig, beim Content sowohl Inhalte zu vorher- wie auch zu nachfolgenden Phasen zur Verfügung zu stellen. An dieser Stelle gilt es die Fragen zu klären, was wir in welcher Struktur wo kommunizieren wollen und wie viele Ressourcen dafür zur Verfügung stehen. Die Verknüpfung mit der Customer Journey ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil dieser Planung. Wo wollen wir in welcher Phase welche Botschaft platzieren? Welche Key Words wollen wir verwenden, um ein möglichst hohes Ranking zu erreichen? Was kommt wie gut an? Welche Trends verzeichnen wir? Beispielsweise sind aktuell bewegte Bilder absolut King. Wenn diese Fragen beantwortet sind, kann eine entsprechende Online-Marketing und Fulfillment Strategie ausgearbeitet werden. Nebst den Grundlagen nehme ich aus dem Unterricht die Unterschiede zwischen B2B und B2C im E-Commerce mit. Einerseits grundsätzliche und andererseits für den Onlineshop spezifische Differenzen.  Die 5 wichtigsten Grundsatzunterscheide im Digital Commerce zwischen B2B und B2C B2C B2B Single buyer Decision making unit Fixed consumer prices Customer specific prices Single visits Long lasting relationship with customers Broad markets Specific markets Low frequency purchases Repeat purchases Onlineshops im B2B Commerce benötigen demzufolge bestimmte Features, die im B2C nicht zwingend zur Verfügung stehen. Das zeigen zahlreiche Umfragen. Hier eine Übersicht, was aus Kundensicht ein B2B Shop beinhalten muss: Abbildung der Organisation des Kunden Mehrere Warenkörbe Vorlage Schnellbestellungen Individuelle Preise Individuelle Sortimente Suchfunktion Kataloge & Klassifikationen Konfiguratoren Aus der Praxis Bereits heute werden die Geschäftskunden von PostLogistics entlang der Customer Journey über diverse Touchpoints direkt oder indirekt vom Verkauf angesprochen. Neue Technologien werden, abgestimmt auf die einzelnen Phasen innerhalb der Customer Journey, immer wieder geprüft. Doch wie wollen unsere Kunden im Jahr 2025 von PostLogistics betreut werden? Diese Frage versucht man im Rahmen von einem strategischen Programm zu beantworten. Das Programm nennt sich STARS 2025. Ein zukunftsweisendes Projekt aus STARS 2025 nennt sich «Omnichannel Strategie B2B im Verkauf». Wie und über welche Wege interagiert die Post künftig erfolgreich mit ihren Geschäftskunden? Antworten darauf sucht das Projekt «Omnichannel Strategie B2B im Verkauf», welches im Rahmen von Stars 2025 gestartet ist. Das Leitungsteam vom Verkauf hat das Arbeitspaket «Omnichannel» zuoberst auf die Prioritätenliste von Stars 2025 gesetzt. Mit der Freigabe des Initialisierungsauftrags ist im Februar 2020 der Startschuss zum gleichnamigen Projekt gefallen, welches im September dieses Jahres mit einer Handlungsempfehlung an den Verkauf von PostLogistics enden soll. Auf Basis einer Analyse und Konzeption und daraus abgeleiteten Empfehlungen definiert das Projektteam die Omnichannel-Strategie B2B für 2025. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im ersten Schritt die IST Customer Journey mit allen Touchpoints, Abteilungen, Daten und Kundenbedürfnissen skizziert. In einem zweiten Schritt und im Rahmen einer Zertifikatsarbeit wurden 30 Geschäftskunden zum Thema Touchpoints befragt. Die Resultate haben gezeigt, dass neue Touchpoints wie Chatbot, Kundencockpit und PostApp unbedingt weiterverfolgt werden müssen. Bei den bestehenden Touchpoints lohnt es sich, den Fokus auf E-Mail, LogIn Post (www.Post.ch), Telefon und der persönlichen Kundenbetreuung zu legen und den Sinn der restlichen Touchpoints kritisch zu hinterfragen. Die Zertifikatsarbeit hat auch gezeigt, dass der erfolgreiche Einsatz neuer Technologien eine positive Haltung und hohes Fachwissen der Mitarbeiter voraussetzt. Ebenso ist eine Harmonisierung der Informationen nötig. Der Einfluss auf die Abteilungen gilt es ebenfalls zu berücksichtigen. All diese Aspekte müssen hinsichtlich der SOLL Customer Journey tiefer analysiert werden, denn auf dieser Basis wird schlussendlich eine GAP- und eine SWOT-Analyse erstellt, um die Handlungsempfehlung ableiten zu können.     In Zukunft sprechen wir nicht mehr von Kanälen, sondern von Touchpoints, die untereinander synchron sind und harmonieren. Damit ermöglichen wir eine kundenorientierte Interaktion und Information – jederzeit, überall, einfach und schnell. Daten und Systeme werden auf diesem Weg unsere engsten Begleiter sein». Simone D’Amato, Leiter Business Account Management & Projektleiter Omnichannel. (BundesamtfürStatistik) (Carpathia 2019) (Forrester) (Accenture 2017) (Roland Berger) (Marconomy.de) (ecommercewiki.org) (Dimitrova, Kolm, & Steimel)

E-Commerce B2B 2020 Weiterlesen »

Vertriebskennzahlen 2020

Vertriebskennzahlen 2020 aus dem Unterricht von Matthias Deloséa Kennzahlen wie „Umsatz pro Besuch“ oder „Erreichter Marktanteil“ helfen bei der Führung und Motivation von Vertriebsmitarbeitenden. Mit Kennzahlen lassen sich Vertriebsteams objektiv steuern. Zukünftige Umsätze können kalkuliert und bei Abweichungen notwendige Massnahmen vorzeitig ergriffen werden. Nicht zuletzt geben Vertriebskennzahlen 2020, oftmals auch als Key-Performance-Indicator „KPI“ bezeichnet, die notwendige Orientierung, damit die Vertriebsmitarbeitenden ihr Wirken erfassen und strukturieren können. Dies hat eine motivierende Wirkung auf das Vertriebsteam. Wie definiert sich eine Kennzahl? Jede Kennzahl ist eine Relation einer Messgrösse mit einer Bezugsgrösse. Manchmal werden auch absolute Zahlen, z. B. der Gewinn, als Kennzahlen bezeichnet. Oft wird dann die Bezugsgrösse unterstellt oder auf eine verwiesen. Wenn nicht, handelt es sich nicht um eine Kennzahl! Die alleinige Angabe des Gewinns ist somit keine Kennzahl, erst in Bezug auf eine vorgängige Periode wird dies der Fall. Vereinfacht werden drei Arten von Kennzahlen unterschieden. Die normierte Kennzahl, welche von Gesetzen, Rechtsverordnungen, legitimierten Instanzen (DIN) definiert werden. Die standardisierte Kennzahl, welche vom Vertriebsmanagement genutzt werden und drittens die Ad hoc Kennzahlen, welche spontan entwickelt werden, um beispielsweise die Argumentation im Verkaufsgespräch zu optimieren. Vertriebskennzahlen 2020 werden immer durch den Bezug mehrerer Komponenten konstruiert, wie der Messgrösse, der Bezugsgrösse, dem Operator, mit dem Mess-und Bezugsgrösse verknüpft werden und das aus der Operation gewonnene Ergebnis, also der Kennzahl selbst.Sowie die Bezeichnung dieses Ergebnisses, also der Name der Kennzahl. Umsatzentwicklung = (Aktueller Umsatz/ Umsatz der Vorperiode) *100 Bei der Anwendung von Kennzahlen im Vertrieb soll folgendes beachtet werden. Jede Kennzahl muss eindeutig sein und eine Verständnisqualität aufweisen. Jede Kennzahl muss über Nutzung und Konstruktion dokumentiert werden. Kennzahlen sollen in der Vertriebsführung motivierend eingesetzt werden. Kennzahlen, die keinen wirklichen Mehrwert bieten sollen in Reporting weggelassen werden. Kennzahlen sollen in der Kommunikation als Vereinfachung eingesetzt werden und nicht weitere Fragen aufwerfen. Negative Effekte der Vertriebsführung über Kennzahlen Die Erfolgsmessung über Kennzahlen schafft die Voraussetzungen für ein auf Fakten basiertes Vertriebsmanagement. Durch Zahlen und Daten können Leistungen analysiert und zukünftige Entwicklungen vorausgesagt werden. Zu beachten gilt, dass Kennzahlen zur Erfolgsmessung richtig justiert werden. Eine einseitige Fokussierung auf Umsatzziele kann eine Vernachlässigung auf Seiten der Kundenzufriedenheit zur Folge haben.Gleichzeitig ist das Vertriebsmanagement auf die korrekte Weitergabe von Daten und Informationen der Vertriebsmitarbeitenden angewiesen. So kann beispielsweise der Lieferanteil eines Kunden nur aus den Kundengesprächen des Vertriebsmitarbeiters ermittelt werden. Allerdings liegt es nicht im Interesse des Verkaufsaussendienstmitarbeiters, solche zu liefern, wenn er dabei schlecht abschneidet. Insofern ist zu überlegen, hier mit Anreizen zur Datenlieferung zu arbeiten. (Albers & Kraft 2013) Die Messungen der Kundenzufriedenheit sind ähnlichen Interessenkonflikten ausgesetzt. So kann durch das Bekanntwerden derartiger Leistungsmasse die Kunden auch zu strategischen Verhalten gedrängt werden (Reichheld 1996), indem sie damit drohen, eine hohe Kundenzufriedenheit nur dann abzugeben, wenn sie einen entsprechenden Nachlass bekommen (Sharma 1997). Erfahrung aus der eigenen Praxis Der Autor hat im Laufe seiner beruflichen Praxis unterschiedliche Vertriebsmanagement-systeme und die damit einhergehenden Erfolgsmessungen kennen gelernt. Die anfängliche Fokussierung auf Umsatz und Gewinn wandelte sich im Laufe der Zeit eindeutig zu einem integrierten Performance-Management-Ansatz. Die Erfahrung zeigte eindeutige Mängel bei alleinig von Umsatz getriebenen Erfolgsvorgaben und der darauf fokussierten Incentivierung. Mit solchen Voraussetzungen gesteuerte Vertriebsteams riefen oft eine schädliche kompetitive Seite hervor. Der hohe Konkurrenzdruck konnte Teile des Vertriebsteams blockieren. Beispielsweise hing ein Whiteboard mit den aktuell getätigten Verkäufen hinter jedem Mitarbeitenden und im Pausenraum wurden die Mitarbeitenden auf einem projizierten Exelsheet in Echtzeit verglichen. Manche Mitarbeitenden konnten sich durch den erzeugten Druck nie entfalten, aber auch die Kunden litten unter dem sogenannten hard selling. Die Übervorteilung und die unkorrekte Beratung des Kunden waren die normale Folge dieses Vorgehens. Aber auch die starre Handhabung von aufeinander abgestimmten Erfolgsmessungen können Teams nivellieren und zu durchschnittlichen Leistungen führen. Beispielsweise wenn Verkaufsleistungen, wie die Anzahl Kundenbesuche oder Telefongespräche eine zu hohe Gewichtung in der Gegenüberstellung von effektiven Verkaufserfolgen, wie den Umsatz erhalten. Solche Vorgaben können zu umtriebigen Aktivitäten ohne Zielführung leiten. Fazit Die Erfolgsmessung über justierte Kennzahlen ist für ein integriertes Performance-Management von Vertriebsteams essenziell. Es ist zu unterscheiden zwischen der strategischen Erfolgsmessung, die sich mit der Frage befasst: „Tun wir die richtigen Dinge?“ Und der operativen Erfolgsmessung, die der Frage nachgeht: „Tun wir die Dinge richtig?“ In fluiden Zeit, wie der unsrigen, sollte das Vertriebsmanagement immer wieder die Markt- und Umfeldsituation mitberücksichtigen, um veränderte Einflüsse in das Kennzahlen-Cockpit zurück zu koppeln. Gelingt es dem Vertriebsmanagement, alle Wechselwirkungen adäquat im Cockpit abzubilden, wird das Performance-Managementsystem zu einem wirksamen und dadurch unverzichtbaren Steuerungssystem.Vertriebsmitarbeitende sind generell eher kontaktbezogene Menschen, die auf weiche Faktoren wie Sinn der Arbeit, Selbständigkeit, Anerkennung und nicht zuletzt Spass als die wesentlichen Essenzen für die langfristigen überdurchschnittliche Leistungen ansprechen. Intrinsisch motivierte Vertriebsmitarbeitende verstehen, dass das Unternehmen zur Steuerung harte Fakten, umgewandelt in Kennzahlen, als wichtiges Führungsinstrument benötigt und in aller Konsequenz anwendet.

Vertriebskennzahlen 2020 Weiterlesen »

Value-added Services 2020

Value-Added Services 2020 Aus dem Unterricht Value-added Services 2020 berichtet Gianluca Bara aufbauend auf dem Beitrag Value-added Services 2019.Heute gibt es kaum mehr Branchen die nicht unter grossem Preisdruck stehen. Viele Produkte sind austauschbarer denn je und die Preise sind sehr transparent. Ein vielversprechendes Konzept um aus dieser Spirale auszubrechen ist die Verwendung von Value-Added Services 2020. Dabei wird das Ziel verfolgt die Kernleistung durch Dienstleistungen oder Produkte zu ergänzen. Diese Sekundärdienstleistungen erhöhen den Wert des gebündelten Angebots. Kreative Ideen sind gefragt Die Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb ist nichts neues, jedoch sollte die Herangehensweise überdacht werden. Ein Value-Added Services 2020 sollte zu einer Profilierung gegenüber dem Kunden führen. Um den Preisdruck zu minimieren muss auch die Rentabilität der Sekundärdienstleistung beachtet werden. Geschieht dies nicht hat man noch mehr Kosten und weniger Ertrag. Im Unterricht ist dabei auch deutlich geworden, dass die Preisbereitschaft in der Nutzen-Phase eines Produktes am höchsten ist. Hier sind kreative Ansätze gefragt. Eine mögliche Art der Bewertung ist das Kano-Modell. Dabei steht die Kundenzufriedenheit im Vordergrund, laut diesem Model sind die Begeisterungsfaktoren sehr wichtig. Die Problematik ist in der heuteigen Zeit Begeisterung für Produkte und Dienstleistungen zu schaffen. Ein vielversprechender Ansatz ist das Red- und Blue-Ocean Modell von W. Chan Kim und Renée Mauborgne. Hierbei wird durch eine eher abstrakte Herangehensweise das Produkt verändert oder ergänzt um in den Blue-Ocean Bereich zu kommen. In diesem Bereich gibt wenig bis keinen Wettbewerb und im besten Fall herrscht hier auch eine grössere Preisbereitschaft. In dem Unterricht hat sich bei der Übung eine solche Dienstleistung zu finden gezeigt, dass dies nicht ganz einfach ist. Wir sind uns einfach nicht gewohnt so abstrakt zu denken. Jedoch mit genug Zeit und Kreativität können sehr interessante Ideen entstehen. Erkenntnisse Dem Wettbewerb mit Preissenkungen zu begegnen schadet dem Unternehmen und dem Mark auf längere Sicht Value-Added Services sind ein exzellentes Mittel um sich zu Differenzieren Eine der grössten Chancen ist der mögliche Eintritt in neue Geschäftsfelder Die Anspruchsinflation des Kunden ist das Risiko, speziell wenn keine Preisbereitschaft herrscht. Möglichkeiten in der Praxis Bei Präzisionswerkzeugen wie auch in vielen anderen Branchen ist dank eines regen Wettbewerbs eine grosse Anspruchsinflation entstanden. Dies führt dazu, dass viele Dienstleistungen erwartet werden und dies als Teil des Produktes erachtet wird. Ein Value-Added Service welchen wir anbieten ist das Einfahren der Werkzeuge beim Kunden. Wir machen dies Weltweit entweder durch unsere Vertretungen oder bei komplexen Werkzeugen unterstützen wir vor Ort direkt als Hersteller. Wie bereits erwähnt ist diese Dienstleistung nicht einzigartig und somit will niemand dafür bezahlen. Es hat sich jedoch in den letzten Jahren gezeigt, dass die Anwendungen immer komplexer werden und das spezifische Know-How beim Kunden gesunken ist. Der Verkäufer sowie der Anwendungstechniker werden immer mehr zu Beratern. Natürlich auch für Peripheriekomponenten und Vor- oder Nachgelagerte Prozesse. Dieser Trend könnte dazu führen, dass solche beratenden Funktionen immer wichtiger werden. Der reine Produktverkauf wird sicherlich auch noch in Zukunft bestehen, jedoch könnte man dies Bündeln mit Zusatzdienstleistungen. Diese kann man gut Messen und somit sicherlich eine Zahlungsbereitschaft bei den Kunden schaffen. Zusätzlich sollte diese Dienstleistung losgelöst vom Produkt angeboten werden, um auch nach der Kaufentscheidung mit dem Kunden in Kontakt zu bleiben. Dadurch könnten Folgegeschäfte unabhängig vom Produkt generiert werden. Ein mögliches Konzept könnte „rent a tooling specialist“ sein. Der Preis für diese Dienstleistung könnte aus einem fixen Beratungssatz und einem Erfolgssatz zusammengesetzt sein. Ich bin überzeugt das solche Ansätze in der Zerspannungsbranche immer mehr an Bedeutung gewinnen werden.

Value-added Services 2020 Weiterlesen »

Sales Excellence neu denken

Sales Excellence neu denken SX ist definiert als die Kompetenz, den Vertrieb systematisch auf mögliche Potenziale und Schwachstellen hin zu analysieren und diesen anschließend zu transformieren, um Gewinn und Wachstum für das Unternehmen zu steigern. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung, der Veränderungen im Einkaufsverhalten der Kunden und der daraus resultierenden steigenden Anforderungen an den Vertrieb, auch aufgrund der Corona-Pandemie, gilt es, Sales Excellence neu zu denken. Zum Sales-Excellence-Ansatz existieren in der wissenschaftlichen Vertriebsliteratur drei verschiedene Modelle von Belz et al., Homburg et al. und Pufahl. Belz et al. bestimmen zehn Hebel zur Verbesserung von SX. Pufahl und Homburg et al. gehen von jeweils vier unterschiedlichen Dimensionen aus. Pufahl benennt Strategie, Organisation, Controlling und Personal. Homburg et al. führen Vertriebsstrategie, Vertriebsmanagement, Informationsmanagement und Kundenbeziehungsmanagement als Dimensionen von SX an. Vier Dimensionen Unter Berücksichtigung der bestehenden Ausführung zum Vertrieb, der bestehenden Sales-Excellence-Modelle und der empirischen Untersuchung können vier Dimensionen bestimmt werden, die SX definieren:■ Informationsmanagement,■ Transformation,■ Vertriebsstrategie und■ Vertriebsmanagement Dimension Informationsmanagement: Hier ist die Qualität des Kundenwertmodells der wichtigste Erfolgsfaktor. Unternehmen sind gefordert, die Umsatz- und Deckungsbeitragskundenwertmodelle beziehungsweise die nicht vorhandenen Kundenwertmodelle in Richtung eines Kundenscorings oder Customer Engagement Values zu verbessern. Nur das Verständnis des Wertbeitrags für den Kunden und für das Unternehmen erlaubt optimale Entscheidungen, beispielsweise hinsichtlich der Außendienststeuerung oder des Rabattmanagements im E-Commerce. Handlungsempfehlungen Jährliche Messung der SX durchführen Erfolgsfaktoren bei der Transformation beachten Informationsmanagement im Vertrieb deutlich verbessern Persönlichen Verkauf mit digitalen Tools befähigen SX zentral und dezentral verankern Zum ganzen Artikel in der Sales Excellence 7/8 – 2020 geht es hier. Zu einer Kurzvorstellung des neuen Modells in diesem Blog geht es hier. Einschätzung der eigenen SX SX in einem Unternehmen einzuführen, ist nicht trivial. Deshalb hat CustomersX ein entsprechendes Online-Tool entwickelt, das eine effiziente Einschätzung der Potenziale und Schwachstellen der SX eines Unternehmens erlaubt. Dieses Online-Tool basiert auf dem Sales-Excellence-Modell der HWZ und unterstützt die Erstellung eines Benchmarks. Der Zugang erfolgt über https://customersx.ch/sx.

Sales Excellence neu denken Weiterlesen »

Preismanagement 2020

Preismanagement 2020 Aus dem Unterricht Preismanagement berichtet Cosima Grecuccio. Das Preismanagement ist ein wichtiger und integrierender Bestandteil einer Vertriebsstrategie. Tatsache ist, dass viele Unternehmen dies noch nicht umsetzen. Es gilt es hervorzuheben, dass das Preismanagement 2020 eine zweidimensionale Wirkung hat: zum einen und auf kurzfristige Sichtweise wird der Absatz beeinflusst zum anderen und auf der langfristigen Achse betrachtet die Wahrnehmung des Wertes der Marke / des Produkts. So ist das Ziel des Preismanagements 2020, dass der wahrgenommene Wert des Angebots mit dem Preis sich die Waage hält. Dieses Ziel wird erreicht mit diversen begleitenden Massnahmen. Um eine Ertragssteigerung zu gewährleisten ist es wichtig, ein Controlling zu haben / einzuführen und den Preismanagementprozess immer wieder zu durchlaufen. Je nach festgelegter Preisstrategie oder übergeordneter Strategie (bspw. me too) gilt es am Ende des Tages natürlich auch eine Preismessung durchzuführen. Preiswahrnehmung des Kunden Ein wichtiger Punkt rund um das Preismanagement 2020 ist die Ausrichtung auf eine kundenorientierte Preisstruktur – also auf die Wahrnehmung des Kunden. Drei Möglichkeiten zur Erreichung einer kundenorientierten Preisstruktur sind die Preisdifferenzierung, die Preisbündelung / – entbündelung und eine nichtlineare Preissetzung. In diesem Zusammenspiel spielt auch der beim Kunden verankerten «Referenzpreis» eine Rolle; also was ist der Kunde «gedanklich» bereit für eine gewisse Leistung zu bezahlen und durch welche Kommunikation zeigen wir als Unternehmung ihm den Wert / Mehrwert auf. Hier kommt die Regel der Preiselastizität der Nachfrage ins Spiel; welchen Einfluss hat eine Preisänderung auf die Nachfrage / den Absatz? Je «normaler» bzw. weniger emotionaler der Wert eines Angeobts / Produkts auf einen Kunden hat, desto eher ist er überfordert mit den vielen Offerten und greift der Einfachheit halber auf das günstigste Angebot zurück. Preismanagement = zweidimensionale Ausrichtung: kurzfristig auf den Absatz, langfristig auf die Marke / den Wert Preiselastizität der Nachfrage: wenn ich den Preis verändere, welchen Effekt hat dies auf die Nachfrage / den Absatz und kann auch auf die Kundenloyalität einen Einfluss haben Die Preiswahrnehmung des Kunden kann die Preiselastizität beeinflussen, weshalb man vom Kunden her kommen sollte bzw. hin zu einer kundenorientierten Preisstrategie «wie nimmt der Kunde den Preis wahr, ohne diesen tatsächlich zu ändern» Ist eine Preisschwelle erreicht, ergibt sich eine exponentielle Veränderung der Nachfrage in die eine oder andere Richtung – im Markt muss dies etwas experimentiert werden Um Erkenntnisse über das Kundenverhalten zu gewinnen, ist eine Messung der Preisbereitschaft notwendig; bspw. mittels Beobachtung oder Befragung Preismanagement bei einem ostschweizer Modeunternehmen Ausgangslage Ein ostschweizer Familienunternehmen mit Herren und Damen Mode sowie einigen Markenshops. Das Unternehmen verfügt seit jeher über keinen Onlineshop und zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Beratungskompetenz sowie der Selektion der Labels und Produkte aus. Da kein Onlineshop besteht, werden weder die eigenen Margen, noch jene der Branche angegriffen. Das Unternehmen bietet ein sehr attraktives Einkaufserlebnis. Das Ausweichen bzw. die Substitution ist schwierig, da, bis auf die Markenshops, die Auswahl der Labels anderweitig schwierig für einen einzelnen Konsumenten zu besorgen sind – mindestens innerhalb der Schweiz. Das Angebot positioniert sich im höheren Preissegment und innerhalb dieses Segments wird dafür der ganze Range ausgenutzt – also von etwas «günstigeren» bis wirklich «hohem» Hochpreissegment. Entsprechend ist der Kundenkreis zum einen tendenziell von mittlerem bis hohen Wohlstand und auch bereit, mehr Geld für die gebotenen Leistungen in die Hand zu nehmen. Preiselastizität und Preisdifferenzierung Über die Preiselastizität der Nachfrage aufgrund der Positionierung und der Kundschaft dieses Unternehmens lässt sich folgendes sagen: Eine Änderung im Preis hat kaum eine Auswirkung auf die Nachfrage. Den Kunden ist das Erlebnis der Preis wert. Weiter fehlen auch die Substitutionsmöglichkeit und die Bedürfnisbefriedigung in ähnlicher Weise, auch die Vermarktung oder Präsentation in ähnlicher Weise fehlt. In meiner Wahrnehmung hat es dieses Unternehmen definitiv verstanden, seine eingekauften Labels und sich selbst als «Marke» einen hohen Wert in der Wahrnehmung des Kunden zu verleihen. Die Kundenbindung und entsprechende Loyalität der Stammkundschaft ist hoch. Eine Preisdifferenzierung geschieht auch nach dieser gemessenen Loyalität in Form eines Treuepunktesystem, was also in einer nichtlinearen Preisbildung endet. Das Preisinteresse wird geschickt durch die Beratungs-/Service- und Qualitätsvorteile gedämpft. Für eine effektive Preiswahrnehmung – beispielsweise bei Sales oder Saisonausverkäufen – wird gezielt die Kundschaft aus dem Hochpreissegment angesprochen, die jedoch im «tieferen» Range vom Preis einkaufen. Mit diesen Punkten gelingt dem Unternehmen eine optimale Preisdifferenzierung; sie erreicht eine geringe Preiselastizität der unterschiedlichen Nachfrager durch das ganze Kundensegment wobei das gesamte Segment die Wahrnehmung des Wertes nicht verliert. Da der Kunde einen hohen Wert in den Produkten empfindet, kauft er nur mit einer impliziten Preiskenntnis ein und nimmt eine Veränderung im Preis nicht bewusst wahr. Nichtsdestotrotz sähe ich eine Preisschwelle zwischen «sehr teuer» und «teuer». Die geschickte Kommunikation, beispielsweise bei Sale-Stücken oder Vorsaison-Stücken, des reduzierten Preises in den nur noch «teuer» Bereich beeinflusst die Kaufentscheidung des Menschen psychologisch, was diese Preisschwelle ausmacht und zur Folge eine exponentiell höhere Nachfrage ausmacht. Du kannst hier in einen weiteren Beitrag zum Thema Preismanagement eintauchen.

Preismanagement 2020 Weiterlesen »

Usability 2020

Usability 2020 Aus dem Unterricht Usability berichtet Karin Holmen Christensen-Würmli. Usability 2020 ist der Englische Begriff für „Gebrauchlichkeit oder Benutzbarkeit“. Laut ISO 9241-11 ist die Usability “das Ausmass, in dem ein Produkt von bestimmten Benutzern verwendet werden kann, um bestimmte Ziele mit Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit in einem bestimmten Nutzungskontext zu erreichen.” Usability 2020 zeigt sich nicht nur in digitalen Anwendungen, sondern in ganz alltäglichen Anwendungsgegenständen wie Ein- oder Durchgangstüren. Diese „Norman Doors“, werden in einem Designbuch von Don Norman beschrieben. Er zeigt darin auf, wie Türen aus einem „menschenzentrierten Design“ konstruiert werden können, wodurch ganz neue, intuitive Öffnungsmechanismen entstehen. Usability und User Experience (UX) Usability ist ein zentraler Aspekt der User Experience. Gerade bei digitalen Produkt- oder Dienstleistungsangeboten gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten diese darzustellen und umzusetzen. Letztendlich entscheidet aber die individuelle User Experience darüber, ob der Kunde diese Angebote nutzt und schätzt. Schafft man es die Akzeptanz oder sogar die die Begeisterung des Users zu wecken, führt dies automatisch zu einer gesteigerten Nutzung und bringt auch ein enormes wirtschaftliches Potential mit sich. So konnte die Bank of America durch ein User zentriertes Redesign des Registrierungsprozesses eine Steigerung in der Neukundengewinnung von 45 % erzielen. Die GFK (Consulting) erzielte durch das Redesign ihres „Buy buttons“ zusätzliche 500 Millionen US Dollar Umsatz. Weitere Beispiele auf https://www.impactbnd.com/blog/the-business-value-of-uxdesign Folgende Punkte können dabei helfen, die Usability 2020 einer Firmen- oder eCommerce Webseite sicherzustellen. Die Usability ist gegeben, wenn ein System leicht erlernbar, intuitiv zu benutzen und der User eine geringe Fehlerrate in der Anwendung aufweist. Designer können sich dafür an bestehenden Prinzipien und Gesetzen aus der Psychologie orientieren. UX Prinzipien: Discoverability (übersichtliche Menuführung), Feedback (akustisches oder visuelles Signal zur Orientierung), Affordance (Hinweis, wie man interagieren soll), Mapping (Darstellung von Funktionen, welche dem realen Abbild entsprechen), Constraint (Einschränkungen, die den Nutzer daran hindern einen falschen Vorgang auszuführen), Conceptual und Mental Model (Design Interface eines Produktes entspricht idealerweise der Wahrnehmung aus Usersicht). Weiter existieren zahlreiche UX Gesetze, die man in der Gestaltung einer Anwendung beachten sollte. So zum Beispiel Jakob’s Law (weniger ist mehr), Hick’s Law (geringe Komplexität) oder der Aesthetic-Usability Effect (schöne Dinge werden als benutzbarer empfunden). Weitere UX Gesetze unter www.lawsofux.com Eine gängige UX Methode ist das „Experience Mapping“. Die User Experience Map ist eine Abbildung der Benutzerinteraktionen innerhalb der Produkte oder Dienstleistungen. Dazu müssen Personas als Sinnbild für die typischen Benutzer erstellt werden (Hilfestellung dazu gibt das Olsen Persona Toolkit). Das Mapping hilft den Entwicklern dabei die Erwartungshaltung des Users mit dem konzeptionellen Bild des Designers (vgl. „Conceptual“ vs. „Mental Model“) abzustimmen. https://uxdesign.cc/user-experience-mapping-alice-emma-walker-868259547ba8 Für das User Experience Design lässt man dann die Kunden aus der Zielgruppe (entsprechen den definierten Personas) die Webseite mit einer konkreten Aufgabenstellung und einem Ziel durchsuchen (ohne die “Suchfunktionalität” zu benützen). Dabei beschreiben die Personen ihre Eindrücke und Gefühle. Die Beschreibungen und erzielten Resultate liefern den Studienleitern Inputs zur Verbesserung der UX der Webseite. Es gibt verschiedene Ansätze und Business Methoden, um das Design und die Durchgängigkeit in jeder Funktionalität sicherzustellen. Projektansätze, die sich für die iterative Umsetzung eignen sind „Lean“, „Agile (Scrum)“ oder „Design Thinking“. Beispiel Usability Test zum „Garantiefall Uhren“ Anhand eines Beispiels werden im Folgenden die möglichen Schritte zum Aufbau eines Usability Tests für die Firmenwebseite www.victorinox.com beschrieben. Mögliche Ausgangslage: Die Reparaturabläufe und Garantieleistungen für die verschiedenen Victorinox Produktkategorien sind nicht ganz einheitlich gestaltet. Kunden melden sich daher bei einem Problem telefonisch beim Customer Service. Die Marketingabteilung möchte abklären, wie man die Website und Benutzerführung verbessern könnte, damit weniger Telefonate anfallen. Definition einer Persona: Victoria Inox Bedürfnisse, Erwartungen, Wünsche: Sie ist modebewusst und weiss genau was sie will. Sie ist erfolgreich, arbeitet viel und hat keine Zeit sich im Store oder telefonisch beraten zu lassen. Sie sucht sich lieber alle Produkte und Informationen im eShop zusammen, damit sie diese schnell, ohne Aufwand findet und nach Hause geliefert bekommt. Test Szenario „Garantiefall Uhren“: Victoria Inox hat Online eine schöne Alliance Damen Uhr gekauft. Nach einem Aufenthalt in der Badeanstalt ärgert sie sich, dass das Uhrenarmband vom Wasser beschädigt wurde und die Uhr von innen beschlagen ist. Sie möchte sich auf der Webseite erkundigen, welche Reparatur- und Garantieleistungen für ihre Uhr vorhanden sind. Sie sucht auf der Webseite (ohne „Suchfunktionalität“) nach der Antwort. Ziel: Reparaturablauf und Garantieleistungen für die Uhr werden schnell gefunden. Es ist klar und einfach herauszufinden, was die zu nächsten Schritte sind, um die Uhr reparieren zu lassen. Beispiel Test Set: Usability Test mit klickbarem Testsystem 10 Testpersonen, die der definierten Persona entsprechen. Davon 5 deutschsprechende und 5 englischsprechende (Muttersprache) Testpersonen Usability auf Desktop-Computer und Smartphone getestet Testdurchführung: Anhand des Test Skripts und des Test Szenarios beschreibt der Benutzer die Erfahrungen, Wahrnehmung und Gefühle, die er während der Aufgabenlösung macht. Der Beobachter schreibt diese auf und kann anhand der Resultate herausfinden, ob das Ziel schnell oder mit vielen Umwegen gefunden wurde und was den Beschreibungen entsprechend im Uhren Garantiefall Szenario verbessert werden sollte. Quellen: Jesse Russell Morgan. 2018. Intro to UX: the Norman door. 24.05.2020, https://uxdesign.cc/intro-to-ux-the-norman-door-61f8120b6086 Impact. 2020. Client case Studies. 20.05.2020, https://www.impactbnd.com/blog/the-business-value-of-uxdesign Jon Yablonski. 2020. Laws of UX. 05.06.2020, www.lawsofux.com George Olsen. 2004. Personas creation/usage toolkit. 06.06.2020, http://www.interactionbydesign.com/presentations/olsen_persona_toolkit.pdf Alice Emma Walker. 2018. User experience mapping for dummies, Understand the user’s journey before you start building. 05.06.2020, https://uxdesign.cc/user-experience-mapping-alice-emma-walker-868259547ba8

Usability 2020 Weiterlesen »

Value Selling 2020

Aus dem Unterricht berichtet Stefanie Buchser zum Thema «Value Selling 2020 in Verhandlungen» Hier geht es zu einer allgemeinen Einführung in das Thema Value Selling Mit einer Übung zum Thema Flugpreis startete der Unterrichtstag. Die Teilnehmer wurden in gleich grosse Gruppen und in eine A- sowie B-Fluglinie aufgeteilt. Über neun Runden, mit und ohne Absprache zwischen der A- und B-Linie und in direkter Verhandlungsbasis war das Ziel, möglichst viel Profit zu erwirtschaften. Nach jeder Runde gab die jeweilige Linie bekannt, welchen Preis in der Woche Gültigkeit hat. Nach der neunten und letzten Runde waren die Profit-Ergebnisse unterschiedlich und die Gruppen hatten erlebt, dass das Vertrauen zur Gegenpartei teilweise gelitten hatte und gleichzeitig eine zentrale Rolle in Verhandlungen darstellt. Die unterschiedlichen VerhandlungsstrategienDie Nachbesprechung der Flugpreis-Übung zeigte deutlich auf, dass nicht jede Fluglinie die gleiche Strategie fuhr. Folgende Verhandlungsstrategien gibt es: Win-Win: Die Kooperation steht im Vordergrund. Win-Lose: Die Dominanz eigener Bedürfnisse ist für eine Partei zentral. Lose-Lose: Die Passivität der anderen sowie der eigenen Bedürfnisse sind marginal. In den Verhandlungen kommt oft das Gefühl auf, besser als sein Gegenüber sein zu müssen. Eine absolute Maximierung für beide Verhandlungsparteien gibt es nur, wenn das Potenzial über Kooperation ganz ausgeschöpft werden kann. Dabei ist zentral, dass das Gegenüber mitmacht und gemeinsam das Niveau gehalten werden kann. Weshalb verhandeln wir?Jede Partei hat ein unterschiedliches Ziel bei einer Verhandlung und geht ihren eigenen Weg nach links oder rechts. Beide müssen bereit sein, sich auf die Interessen der anderen Partei einzulassen, um das Ziel zu erreichen. Als Erstes muss die Sichtweise des anderen verstanden werden und wichtig dabei ist, diese stehen zu lassen. Weiter sind die Interessen der jeweils anderen Partei zu klären, damit die Positionen verlassen werden. Nur so können gemeinsame Optionen entwickelt und in Abhängigkeit zueinander, abgeschlossen werden. Value Selling 2020 ist dabei ein wichtiger Baustein. Zentrale Erkenntnisse Voraussetzung für ein «Value Selling in Verhandlungen» ist gegenseitiges Vertrauen. Respekt, Empathie, Partnerschaft, Kreativität, Fairness und Nachhaltigkeit sind Grundwerte, die es zu beachten gilt. Herausfinden, was die andere Partei bewegt und die Interessen klären. Durch Kreativitätsfragen gemeinsam Werte generieren und eine Lösung kreieren. Erst in einer späten Phase über den Preis sprechen. «Value Selling 2020 in Verhandlungen» bei PostLogistics Bei PostLogistics werden Geschäftskunden ab einer gewissen Umsatzgrösse von einem persönlichen Kundenberater betreut. Durch Kennenlernen der verschiedenen Ansprechpersonen und Ausbau der C-Level Kontakte, wird das Beziehungsnetz bei der Firma stetig ausgebaut. Die Beziehung beruht auf gegenseitigem Vertrauen sowie einer langjährigen und nachhaltigen Partnerschaft. Die Voraussetzungen für «Value Selling in Verhandlungen» sind somit bestens gegeben. Beziehungspflege während der Corona-EpidemieSeit dem Lockdown Mitte März 2020 ist die grösste Herausforderung, die Geschäftsbeziehungen in der Krisenfähigkeit zu beweisen. Durch die Social Distancing Massnahmen und Homeoffice Verordnungen wurde die Distanz zu den Kunden grösser. In der Produktion stellten die Hygiene-Vorschriften hohe Hürden dar, da auf der gleichen Fläche weniger Personal eingesetzt werden durfte. Die Gesundheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stand für PostLogistics stets an erster Stelle.Dies führte unter anderem zu Einschränkungen im Dienstleistungsangebot: Die Geschäftskunden dürfen, bis die Social Distancing Massnahmen vom Bund aufgehoben werden, nur noch Pakete mit maximaler Länge von 150 cm an PostLogistics übergeben. Grosse, sperrige Sendungen sind nicht mehr erlaubt, da diese ein einzelner Mitarbeiter nicht allein tragen kann. Neben diesen Einschränkungen bestellten Herr und Frau Schweizer vermehrt online, was PostLogistics Rekordzahlen im Paketkanal im Monat April bescherte und die Versender vor grosse Herausforderungen stellten. Die Flut an Bestellungen musste abgearbeitet und gleichzeitig die Hygiene-Vorschriften eingehalten werden. Durch den Paketboom und das reduzierte Personal arbeitet PostLogistics bis heute nach «Best effort». Gemeinsam nach Lösungen suchenDie wichtigste Aufgabe in der Kundenbetreuung ist das Aufrechterhalten der bestehenden Geschäftsbeziehungen und Verhandlungen so zu steuern, dass deren Ergebnis beiden Seiten dient. Es ist wichtig, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wie zum Beispiel für Sendungen über 150 cm Länge, die der Kunde trotz Corona versenden muss. Genau in der aktuellen Zeit ist es besonders wichtig, einander zu vertrauen und sich gegenseitig in Krisensituationen zu unterstützen. Als Erstes müssen die unterschiedlichen Sichtweisen verstanden und stehen gelassen werden, dafür ist die Empathie zentral. Im vorliegenden Praxisbeispiel ist die Sicht des Kunden und die Sicht von PostLogistics gegenseitig zu äussern und zu verstehen. Im Kundengespräch sollen als nächstes die Interessen des Kunden sowie von PostLogistics geklärt werden, um danach gemeinsame Optionen zu entwickeln. Dafür ist viel Kreativität von beiden Seiten gefragt. Der Kunde wünscht trotz Corona, seine Waren über 150 cm Länge zu versenden und braucht eine Alternativdienstleistung. Ihm ist es zudem wichtig, dass die Sendungen in gewohnt hoher Qualität bei seinem Endkunden zugestellt werden. Die Lieferfrist soll zudem konstant hochgehalten werden. Mittels Kreativitätsfragen können Werte generiert und eine gemeinsame Lösung gesucht werden. PostLogistics kann mit Stückgut oder der Dienstleistung «Swiss-Express Tag» Alternativen anbieten und Lösungen unterbreiten. Gemeinsam kann eruiert werden, welche Dienstleistung am besten passt. In dieser nachgestellten Verhandlung wurde bisher nichts über einen Preis erwähnt, sondern das Bedürfnis und die Werte des Kunden abgeholt. Fazit Mit dem Zürcher Verhandlungsmodell nach Michael Bullinger konnte eine gemeinsame Lösung gefunden werden, die beiden Parteien dient. Der Geschäftskunde kann weiterhin seine Kunden beliefern und PostLogistics darf die übergrossen Sendungen in einem Alternativkanal befördern. Eine Win-Win Situation für alle! Die herausfordernde Ausgangslage konnte mit Mehrwertlösungen erarbeitet und umgesetzt werden. QuellenBullinger – Institut für Verhandlungsprozesse Zürichhttps://bullinger-institut.com/

Value Selling 2020 Weiterlesen »

Nach oben scrollen